Aufnahme der IGS Emmelshausen in das Netzwerk Campus Schulen

Seit dem 07.06.2017 ist die IGS Emmelshausen offiziell als Kooperationsschule in das Netzwerk Campus Schulen des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Koblenz aufgenommen worden.

„Ziel der Kooperation ist eine engere Verzahnung der schulischen Praxis mit der universitären Lehre und Forschung im Hinblick auf pädagogische, fachdidaktische, unterrichtsmethodische und bildungswissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von Schule und Unterricht.“ (Zitat aus der Kooperationsvereinbarung)

Die Kooperation mit der Universität im Verbund des Netzwerkes bietet unserer Schule viele exklusive Vorteile: So besteht z. B. die Möglichkeit der Kooperation auf fachlicher Ebene, die den betreffenden Lehrkräften neue Impulse aus der aktuellen Didaktik für ihren eigenen Unterricht geben kann, wovon die Schülerinnen und Schüler profitieren werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, Räumlichkeiten der Universität, wie z.B. Laboratorien, als außerschulische Lernorte zu nutzen. Auch werden in regelmäßigem Abstand exklusive Schnuppertage an der Universität angeboten, sodass insgesamt die Schülerinnen und Schüler die Universität kennenlernen können, bevor sie sich für ein Studium entscheiden. Dies kann dazu führen, dass etwaige Berührungsängste abgebaut und neue Ideen für eine berufliche Perspektive gefunden werden können.

Auch für unsere Lehrkräfte gibt es, neben dem schon erwähnten fachlichen Austausch, weiterhin die Möglichkeit an Fortbildungen, Symposien, etc. teilzunehmen.

Um zuletzt ein konkretes Beispiel anzuführen, kann die seit 2015 bestehende enge Kooperation zwischen der IGS Emmelshausen und der Kunstpädagogik des Instituts für Kunstwissenschaft am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau erwähnt werden. Sie verfolgt das Ziel, kunstdidaktische Theorie und schulalltägliche Praxis innerhalb der universitären Lehramtsausbildung im Fach Bildende Kunst stärker zu verknüpfen.

Die Kooperation verknüpft dabei den fachdidaktisch-wissenschaftlichen Schwerpunkt der universitären Lehre mit dem praktischen Schulalltag, um den Studierenden zusätzlich zu den absolvierten Praktika erneut die Möglichkeit der praktischen Selbsterfahrung als Lehrer(in) zu geben. Das Modul macht besonders viel Sinn, wenn die didaktische, tatsächlich im Schulalltag angewandte Theorie mit der Praxis verbunden werden kann.

Die Studierenden profitieren so von zwei Experten in diesem Teil der Ausbildung, die auch zum Ziel hat, die zukünftigen Lehrer(innen) mit einer vernünftigen aber auch starken Selbsteinschätzung unmittelbar vor dem Referendariat zu unterstützen. Es werden also nicht nur wissenschaftsnahe, sondern auch zukunftsorientierte Lehr- und Erfahrungssituationen für die Studierenden geschaffen, die letztlich wiederum den Schülerinnen und Schülern in Form eines besonders an aktuellen fachdidaktischen Positionen orientiertem Kunstunterricht zugutekommen. Zusätzlich wird die Möglichkeit für andere, insbesondere fachfremde Kolleginnen und Kollegen der IGS Emmelshausen geschaffen, hospitierend an den von den Studierenden gehaltenen Unterricht teilzunehmen, um so Impulse für ihren eigenen Unterricht zu erhalten.