Hygienemaßnahmen

Folgende Hygienemaßnahmen stammen aus dem Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz (5. überarbeitete Fassung, gültig ab 17.08.2020)

Der gesamte Hygieneplan als Download

Hygienemaßnahmen

Personen, die

  •  mit dem Corona-Virus infiziert sind oder mit COVID-19 zu vereinbarende Symptome aufweisen,
  • innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder
  • einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,

dürfen die Einrichtung nicht betreten.

Bei Auftreten von Symptomen während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren und die Eltern zu informieren. Zusätzlich sind in diesem Fall das Datum, der Name des Kindes sowie eine Zuordnung der Erkrankung zu den Kategorien "Erkältungssymptome“, „Bauchschmerzen/Übelkeit“, „Allgemeine Schmerzen“, „Sonstiges“ zu notieren, bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter gesichert aufzubewahren und nach vier Wochen zu vernichten.

Dabei gilt:

Für Schülerinnen und Schüler, die einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens bzw. mit nur leichten Symptomen haben (z.B. nur Schnupfen, leichter Husten, Halsschmerzen) oder die eine anamnestisch bekannte Symptomatik (z.B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweisen, ist derzeit ein Ausschluss von der Betreuung in der Schule nicht erforderlich.
(siehe hierzu auch Merkblatt „Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie).

Persönliche Hygiene

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • Abstand halten, sofern dieser Hygieneplan keine Ausnahmen vorsieht.
  • Verzicht auf Körperkontakt (Umarmungen, Händeschütteln, persönliche Berührungen) sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen, pädagogischen oder gesundheitlichen Notwendigkeiten wie z.B. bei Maßnahmen der Ersten Hilfe ergibt.
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette.
  • Gründliche Händehygiene nach den einschlägigen Regeln (Händewaschen oder Händedesinfektion). Die Verwendung von Hände-Desinfektionsmitteln ist altersgerecht einzuüben. Dabei sind die jeweiligen Benutzungshinweise der Hersteller zu beachten.
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB): grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend. Diese Pflicht umfasst alle Räume und Flächen im Schulgebäude (Unterrichts- und Fachräume, Flure, Gänge und Treppenhäuser, beim Pausenverkauf, in der Mensa, im Verwaltungsbereich) und im freien Schulgelände. Die Hygieneregeln im Umgang mit den MNB sind zu beachten und einzuüben. 

Ausnahmen: 

aa) Schülerinnen und Schüler,

  • sobald sie ihren Sitzplatz im Unterrichtsraum erreicht haben.
  • wenn dies aus pädagogisch-didaktischen Gründen erforderlich ist und durch die aufsichtführende Lehrkraft erlaubt wird.
  • die sich ausschließlich innerhalb ihrer Klasse bzw. ihres Kurses im freien Schulgelände aufhalten.

ab) Lehrkräfte und sonstiges Personal,

  • soweit diese ihren jeweiligen Arbeitsplatz erreicht haben (z.B. im Unterrichtsraum bei entsprechendem Abstand zu den Schülerinnen und Schülern; sofern der Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird).

ac) Alle Personen,

  • soweit dies zur Nahrungsaufnahme erforderlich ist (unter Einhaltung des Abstands von mind. 1,5 m).
  • denen aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.
  • für die das Abnehmen der MNB zur Kommunikation mit Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
  • Externe (z.B. Eltern), sofern sie auf einem festen Platz sitzen und der Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird.

Raumhygiene

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. So sind z.B. auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.

  • Lüften: Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 20 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, auch während des Unterrichts. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Öffnungsbegrenzungen an Schwingflügelfenstern dürfen allerdings aufgrund der hohen Unfallgefahr nicht außer Kraft gesetzt werden. Vollständig geöffnete Fenster müssen wegen der damit einhergehenden Unfallgefahr beaufsichtigt werden. Die VV Aufsicht in Schulen ist zu berücksichtigen.  Können aufgrund baulicher Gegebenheiten Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.

Mindestabstand und Gruppengrößen

Grundsätzlich gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, der Mindestabstand von 1,50 m.

Hiervon darf für Schülerinnen und Schüler nur abgewichen werden, wenn es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband zwingend erforderlich ist.
Auch dann ist der maximal mögliche Abstand einzuhalten.

Der Mindestabstand von Schülerinnen und Schülern zu Lehrkräften und sonstigem Personal ist stets zu achten, sofern nicht zwingende pädagogisch-didaktische Gründe ein Unterschreiten erfordern.

In den Klassen- und Kursräumen sind feste Sitzordnungen einzuhalten. Eine frontale Sitzordnung ist zu bevorzugen.

Von einer Durchmischung der Lerngruppen sollte abgesehen werden, wenn dies aus schulorganisatorischen Gründen nicht zwingend erforderlich ist (z.B. Kurssystem, klassenübergreifender Religions-/Ethikunterricht). Kommen in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen zusammen, ist auf eine „blockweise“ Sitzordnung der Teilgruppen zu achten. Dies ist zu dokumentieren (z.B. über einen Sitzplan im Klassenbuch).

Soweit dies schulorganisatorisch möglich ist, werden versetzte Pausenzeiten sowie Zuordnungen von Zonen für feste Gruppen auf dem Pausenhof empfohlen.

Feste Sitzordnungen sind auch bei Konferenzen, Elternabenden oder ähnlichen Veranstaltungen einzuhalten.

Wegeführung mit Bodenmarkierungen und/oder Hinweisschilder im Schulgebäude und auf dem Schulgelände können helfen, eine geordnete Führung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte in die Unterrichtsräume, Pausenbereiche, zur Mensa und in den Verwaltungstrakt zu erreichen und somit Personenansammlungen zu vermeiden.

Corona-Warn-App

  • Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren.
    Die Nutzung der App soll allen am Schulleben Beteiligten ausdrücklich empfohlen werden.

Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen

Auch Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe für einen schweren COVID-19-
Krankheitsverlauf ist aus medizinischer Sicht insbesondere für Kinder und Jugendliche nicht möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung zu fürchten haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht.  Insofern muss im Einzelfall durch die Eltern/Sorgeberechtigten in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten äußerst kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht.

In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob eine reguläre Beschulung mit gesonderten Hygienemaßnahmen eine Alternative zur Befreiung von der Präsenzpflicht darstellen kann (geschützte Präsenz), damit die Anbindung an die Schule und möglichst auch an die Klassengemeinschaft nicht verloren geht (z.B. Abstand zu Mitschülerinnen und Schülern, Tragen einer höherwertigen Schutzmaske). Es werden dann nur einzelne Aktivitäten, bei denen Kontakte nur schwer vermieden werden können, in Distanz fortgeführt oder räumlich und zeitlich getrennt von den Mitschülerinnen und Mitschülern durchgeführt (z.B. Sport), während Präsenzveranstaltungen immer vorrangig durchgeführt werden. Dieses Vorgehen bietet sich ggf. nach Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin an.

Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist dieses durch ein ärztliches Attest nachzuweisen und der Schule vorzulegen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.

Angehörige mit risikoerhöhenden Grunderkrankungen

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Fernunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen. 

Entsprechendes gilt für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.


Die 10-Hygienegebote in unserer Schule
Diese gewissenhaften strengen Schutzmaßnahmen dienen dem Wohl unserer Schulgemeinschaft!

  1. Bei Krankheitssymptomen wie Schnupfen, Husten, Erkältung und vor allem Fieber! - Bleibe ich zu Hause. Ein ärztliches Attest ist vorzulegen. Wir schicken auch bei leichten Symptomen, zum Schutz der Schulgemeinschaft, Schülerinnen und Schüler nach Hause.
  2. Ich muss einen Mund-Nasenschutz in der Öffentlichkeit tragen, ohne Mund-Nasenschutz darf ich die Schule nicht betreten. Jeden Tag muss ich meinen Mund-Nasenschutz entweder waschen oder heiß backen (Backofen oder Microwelle oder Auskochen) oder einen neuen Mund-Nasenschutz tragen. 
  3. Ich befolge die bereits bekannten Hygieneverhaltensregeln z.B. in die Armbeuge niesen. 
  4. Ich muss den Abstand von mindestens 1,5 m einhalten auch während der Pausen und außerhalb des Unterrichts. Ich betrete nur nach Aufforderung der Lehrer das Schulgebäude. Ich halte mich nicht allein in der Schule auf und folge den Wegweisern (Einbahnstraßenregelung).
  5. Ich achte auf meine Reinlichkeit. Die Toiletten darf ich zum Schutz aller Beteiligten nur nach Aufforderung eines Lehrers betreten.
  6. Ich wasche mehrfach, besonders vor dem Essen und nach dem Toilettengang sowie nach der Busbenutzung, meine Hände bis zum Ellenbogen in der Schule oder desinfiziere sie.
  7. Ich habe nur das Schulmaterial dabei, das ich an diesem Tag brauche.
  8. Ich berühre keine Türklinken, Treppengeländer, Handgriffe, Lichtschalter oder ähnliches mit meinen Händen.
  9. Außer mir darf niemand aus meiner Familie und von meinen Freunden das Schulgelände ohne Anmeldung betreten. Bitte nicht die Kinder zur Schule fahren oder/und abholen. Die Kinder nutzen den ÖPNV oder kommen allein zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad.
  10. Meine benutzten Verpackungen, Taschentücher etc. gebe nur ich in die Mülleimer, damit kein anderer Kontakt damit haben muss.

Stand 13. Mai 2020/1. Phase der Schulöffnung/Ballas/Hihn


Ergänzende Regeln zur Nutzung der Computerräume

Das Fach „Informatische Bildung“ ist fester Bestandteil unseres Fächerkanons in den Klassenstufen 5 bis 7. Um unseren Schülerinnen und Schülern weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern, haben wir folgende ergänzende Regeln zur Nutzung der Computerräume aufgestellt:

  • Das Fach Informatische Bildung wird in den jeweiligen Gruppen von 2 Lehrerinnen und Lehrern betreut.
  • Händereinigung und Desinfektion erfolgt wie im Klassenraum, der Mindestabstand wird eingehalten.
  • Während der gesamten Zeit im Computerraum wird immer ein Mund-Nasenschutz getragen! Wir empfehlen für diese Zeit die Nutzung eines bis dahin unbenutztem Mund-Nasenschutzes.
  • Alle Tastaturen und Mäuse werden mit Frischhaltefolie überzogen und am Ende der Unterrichtsstunde entsorgt. Es ist nicht erlaubt die Frischhaltefolie während der Arbeit im Computerraum zu entfernen.
  • Alle jetzt schon bestehenden Regeln im Computerraum behalten ihre Gültigkeit.

Emmelshausen, 29.05.2020

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