

Eine Woche voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und wertvoller Erfahrungen erlebten 8 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 im Rahmen eines Erasmus+-Austauschs mit unserer Partnerschule in Meta di Sorrento. Vom 12. bis 18. April nahmen sie gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Dick und Frau Wickert am Projekt „Fit & Mindful: Sustainable Living“ teil, das sich den Themen Gesundheit, Achtsamkeit und nachhaltige Lebensweise widmete.
Im Mittelpunkt der Mobilität stand die Frage, wie junge Menschen ihre körperliche und mentale Gesundheit stärken und gleichzeitig bewusster und nahhaltiger leben können. Darüber hinaus bot die Woche zahlreiche Gelegenheiten, die englische Sprache im Alltag anzuwenden, neue Freundschaften zu schließen und die Zusammenarbeit mit der italienischen Partnerschule weiter auszubauen.
Die Kulisse hätte passender kaum sein können: Bei strahlendem Sonnenschein fanden viele Aktivitäten unter freiem Himmel statt. Besonders eindrucksvoll waren die Yoga- und Achtsamkeitseinheiten am Strand. Mit Blick auf das Mittelmeer lernten die Schülerinnen verschiedene Techniken kennen, um Stress abzubauen, die Konzentration zu fördern und bewusster auf das eigene Wohlbefinden zu achten.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe zur „University of Pizza“ in Vico Equense. Dort drehte sich alles um nachhaltige Ernährung und regionale Lebensmittel. Nach einer Einführung in traditionelle Herstellungsverfahren durften die Schülerinnen selbst aktiv werden und ihre eigene Pizza zubereiten. Dabei wurde deutlich, dass bewusster Konsum und Genuss kein Widerspruch sein müssen.
Wie nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit der Natur aussehen kann, erfuhren die Teilnehmerinnen bei einem Besuch der Cataldo Gardens in Sorrent. Die historischen Zitronengärten vermitteln bis heute Wissen über den biologischen Anbau von Zitrusfrüchten und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Neben den Themen Gesundheit und Umwelt stand auch die gemeinsame europäische Geschichte auf dem Programm. Bei einer Exkursion nach Pompeji erhielten die Schülerinnen einen faszinierenden Einblick in das Leben der Römer. Die gut erhaltenen Ruinen machten Geschichte unmittelbar erlebbar und verdeutlichten zugleich die kulturellen Wurzeln, die viele europäische Länder miteinander teilen.
Den größten Wert hatte jedoch der persönliche Austausch. Durch gemeinsame Aktivitäten, Projektarbeit und zahlreiche Gespräche entstanden Kontakte, die weit über den Aufenthalt hinausreichen werden. Die Schülerinnen lernten nicht nur eine andere Kultur kennen, sondern entwickelten auch ein stärkeres Bewusstsein dafür, was sie mit Gleichaltrigen in anderen europäischen Ländern verbindet.
Die Erasmus+-Mobilität nach Meta di Sorrento hat eindrucksvoll gezeigt, dass Lernen weit über das Klassenzimmer hinausgehen kann. Sie bot den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen und Europa als gelebte Gemeinschaft zu erfahren. Mit vielen neuen Ideen, wertvollen Erfahrungen und unvergesslichen Erinnerungen kehrten die Schülerinnen nach Hause zurück. Wir blicken mit großer Vorfreude auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der italienischen Partnerschule und auf weitere gemeinsame Erasmus+-Projekte
